Wattsense: Siemens übernimmt und sichert das Wachstum

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Mit der Übernahme des französischen Technologieunternehmens Wattsense sichert sich Siemens Smart Infrastructure künftiges Wachstum. Mit dem innovativen IoT-Managementsystem für kleine und mittelgroße Gebäude kann das Portfolio an Gebäudeautomation vergrößert werden. Wattsense bleibt dabei eine eigenständige Einheit innerhalb von Siemens.

Wattsense: Bietet die Möglichkeit zu einer Verdoppelung der Umsätze

Siemens Smart Infrastructure sieht sich als Vorreiter bei der Digitalisierung von Infrastrukturen. An die eigene Cloud-Plattform sind über 2,3 Millionen Geräte angebunden. Mehr als 150 digitale Applikationen und Angebote umfasst das Portfolio. Ziel des Unternehmens: Die Umsätze sollen im Digitalbereich bis 2025 ungefähr verdoppelt werden, von heute 700 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro.

Zusammenschluss wird begrüßt

Henning Sandfort, CEO Building Products bei Siemens Smart Infrastructure, führt aus: „Zusammen mit Wattsense wollen wir den Einsatz von IoT-Systemen in weiteren Gebäuden beschleunigen und mehr Menschen und Unternehmen die damit verbundenen Vorteile in den Bereichen Nachhaltigkeit, Komfort und Kosten ermöglichen.“. Er fügt zufrieden hinzu: „Das SaaS-Geschäftsmodell und die innovativen Technologien von Wattsense sind eine perfekte Ergänzung unseres wachsenden digitalen Portfolios für unsere Kunden. Ich freue mich, das talentierte Team von Wattsense als Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu dürfen.“

IoT-Lösungen, die mehr erreichen

Dank der führenden IoT-Lösung von Wattsense kann auch das technische Management von kleinen und mittelgroßen Gebäuden optimiert werden. Die Kombi von Interoperabilität und Einfachheit macht es möglich, dass Energiemanagementangebote in Objekten mit kaum oder keiner Gebäudemanagementsystemtechnologie eingeführt werden können. Es werden gleichzeitig die Anforderungen von Gebäudefachleuten an Nachhaltigkeit und Effizienz erfüllt.

Einstieg leicht gemacht

Bei niedrigen Investitionskosten senkt Wattsense die Einstiegshürden. Die Kunden sollen viele Geräte anschließen können, die IoT-fähig werden. Geräte mit mehreren Protokollen können ebenfalls simpel integriert werden. Nach Verbindung mit der Cloud werden sie in einem Software-as-a-Service-Modell (SaaS) betrieben. Damit kann eine größere Anzahl an Immobilientypen von den Vorteilen des cloudbasierten IoT-Managementsystems für Gebäude profitieren. Diese sind nun z.B. auch für Büros, den Einzelhandel, Lagerhäuser sowie Schulen zugänglich.

Wattsense eröffnet mehr Optionen für Kunden in der EU

Die Übernahme von Wattsense durch Siemens Smart Infrastructure schafft für Kunden in der Europäischen Union noch mehr Möglichkeiten, die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) umzusetzen. Danach müssen Gebäude des tertiären Sektors mit Steuer- und Automatisierungssystemen ausgestattet werden, die CO2-Emissionen reduzieren sowie die Energieeffizienz reduzieren. In 22 Ländern ist die innovative Lösung von Wattsense verfügbar.

„Das Engagement von Wattsense für die Senkung des Energiebedarfs und der Kohlendioxidemissionen im Gebäudesektor passt perfekt zur Vision von Siemens, Technologien zu entwickeln, die die Gesellschaft voranbringen“, äußert sich Louis Vermorel, Gründer und CEO von Wattsense. Er ergänzt: „Wir sind begeistert, Teil eines Unternehmens mit einer so reichen Tradition und innovativen Kultur zu werden und gleichzeitig die Reichweite sowie Wirkung unserer IoT-Lösung zu vergrößern.“

Über Wattsense

Das französische Start-Up wurde 2017 gegründet und sitzt in Dardilly, in der Nähe von Lyon. Die Kernkompetenz des Technologieunternehmens liegt in dem Schaffen von IT-Infrastruktur für das Immobilienmanagement. Wattsense sieht seine Mission darin Gebäuden eine kohlenstofffreie Zukunft zu ermöglichen und dabei den Betrieb sowie die Produktivität der Immobilien für die Betreiber zu optimieren. Zu den Kunden gehören Unternehmen jeder Größe. Die Soft- und Hardware von Wattsense befähigt sie, Anwendungen in ihren Einrichtungen verfügbar zu machen.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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