PANDION: Auf Platz 6 der deutschen Projektentwickler

Der Projektentwickler PANDION aus Köln hat auf seinem Weg nach oben einen neuen Meilenstein erreicht: Er betritt die Top-10 der deutschen Projektentwickler. Das Analyse- und Beratungsunternehmens bulwiengesa veröffentlicht jährlich das entsprechende Ranking.

12. Ranking von bulwiengesa

Das Beratungsunternehmens bulwiengesa veröffentlichte zum 12. Mal in Folge seine Marktuntersuchung zu Projektentwicklungen in sieben A-Städten Deutschlands. Die Gruppe der A-Städte umfasst

  • Berlin,
  • Düsseldorf,
  • Frankfurt am Main,
  • Hamburg,
  • Köln,
  • München und
  • Stuttgart.

PANDION ging mit insgesamt 17 Großprojekten ins Rennen. Das Feld umfasste 5.000 Einzelprojekte, welche nach Struktur, Voluen und Standort ausgewertet wurden. bulwiengesa richtete dabei sein Augenmerk auf die Nutzungsarten:

  • Büroeinheiten,
  • Wohneinheiten,
  • Einzelhandel und
  • Hotel

Geschäftsjahr 2017 brachte der PANDION Wachstum

Im vergangenen Geschäftsjahr wuchs PANDION nach den testierten Konzernzahlen sowohl im Geschäftsvolumen als auch im Ergebnis. Der Umsatz stieg von 216,5 Millionen Euro im Jahr 2016 auf nunmehr 262 Millionen Euro. In die Gesamtleistung von 356,8 Millionen Euro, die gegenüber dem Vorjahreswert von 272 Millionen Euro stark zugenommen hat, fließen auch Erlöse aus Bestandveränderungen aus aktuellen Bauprojekten ein. Dies umfasste insgesamt 336 Wohneinheiten. Mit einer Steigerung von 18% stieg das Ergebnis (EBITDA) auf 40,9 Millionen Euro.

Laufendes Geschäftsjahr mit 17 Projekten

Die 17 Projekte in der Pipeline von PANDION umfassen ein Verkaufsvolumen von 1,5 Milliarden Euro. Die Standorte finden sich in verschiedenen Städten, darunter auch einige der in der bulwiengesa-Studie untersuchten A-Städte:

  • Berlin,
  • Bonn,
  • Düsseldorf,
  • Köln,
  • Mainz und
  • München.

Schwerpunkt Gewerbeprojektentwicklung

Etwa 2.600 Wohneinheiten entstehen derzeit in 13 Wohnprojektentwicklungen. Zusätzlich schafft PANDION 49.000 m² Nutzfläche in vier Gewerbeprojekten. Gewerbeprojektentwicklung stellen den Schwerpunkt der PANDION dar. Dies wird auch im Volumen deutlich, denn etwa ein FÜnftel des Volumens – mithin etwa 300 Millionen Euro – nehmen Gewerbeprojekte ein.

Die Ausweitung des Anteils der Gewerbeprojektentwicklungen gehört auch zu den Zielen der PANDION, wie PANDION Vorstand Reinhold Knodel erklärt. Knodel sieht den Markt der Gewerbeimmobilien lukrativer als den Markt der Wohnimmobilien. Er macht dabei vor allem die Grundstücksspekulation in den deutschen Großstädten dafür verantwortlich.

Die Preise im Gewerbeimmobilienmarkt lägen die Grundstückspreise in verleichsweise niedrigeren Bereichen. Für die PANDION stellt die Herausbildung des Schwerpunkts auch eine Diversifizierung dar.

PANDION THE HAUS & PANDION THE SHELF

Mit dem PANDION THE SHELF, einem Bürogebäude mit Einzelhandelsflächen in der Prinzenstraße 89 entwickelt die PANDION hier seit Februar 2018 eines der beiden Gewerbegrundstücke in der Prinzenstraße in Berlin-Kreuzberg. Im PANDION THE HAUS initiierte PANDION eine clevere Zwischennutzung als Street-Art-Galerie. Über 70.000 Besucher besuchten die Location in der Prinzenstraße.

Diese Tradition der offenen Kultur will PANDION auch im THE SHELF fortsetzen. Dabei stehen kulturelle Events und Kunst im Vordergrund aber auch die Menschen in der Nachbarschaft, so Knodel. Auf insgesamt 18.000 Quadratmeter Fläche entstehen Büros, Einzelhandelseinheiten, Gastronomie, Kleingewerbe und Einrichtungen der Kultur. Der Entwurf für die Gebäude stammt von dem Büro Kadawittfeldarchitektur aus Aachen.

Im August 2018 soll der Baustart erfolgen. Nach dem Abbruch der alten Verwaltungsgebäude der früheren Autovermietung Robben & Wientjes sollen Oktober 2018 dann die Arbeiten für das neue Gebäudeensemble starten.

Die Fertigstellung des Projekts in der Prinzenstraße 89/90 ist für das erste Quartal 2021 geplant. Gegenüber ind er Prinzenstraße 34 will PANDION Gewerbehöfe mit einem ganz ähnlichen Konzept errichten. Die Planungen laufen bereits, jedoch soll der Baustart dort noch 2018 erfolgen. In beide Projekte wird PANDION etwa 150 Millionen Euro investieren.


Bildnachweis: © PANDION

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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