Während der NRW Innovation Tour 2026 besuchte Mona Neubaur die Weidmüller-Gruppe und die TH OWL im DC Innovation Hub Detmold, um sich über das DCI4CHARGE-Projekt zu informieren. Im Mittelpunkt stand die Integration von bidirektionalen Lademöglichkeiten in industrielle Gleichstromnetze, die nicht nur Energie aufnehmen, sondern überschüssige Leistung rückspeisen können. Das gemeinschaftliche Engagement von Unternehmen und Hochschule fördert praxisnahe Forschung und beschleunigt die Marktreife effizienter, nachhaltiger DC-Technologien zur Versorgung industrieller Produktionsprozesse.
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NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur besucht DC Innovation Hub in Detmold heute
Im DC Innovation Hub der Weidmüller Akademie in Detmold empfingen Vertreter der Weidmüller-Gruppe und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Bei diesem Termin standen aktuelle Forschungsaktivitäten im Bereich industrieller Gleichstromtechnologien im Mittelpunkt, die als zentrale Bausteine für eine nachhaltige Energieversorgung und die Transformation industrieller Prozesse gelten. Der intensive Austausch verdeutlichte, wie praxisnahe wissenschaftliche Untersuchungen und unternehmerisches Know-how gemeinsam innovative DC-Lösungen vorantreiben, um zukünftige Marktanforderungen effizient und verlässlich zu bedienen.
DCI4CHARGE-Projekt fördert bidirektionales Laden in industriellen Gleichstromnetzen effizient nachhaltig
Das DCI4CHARGE-Projekt, das von Weidmüller, der TH OWL und weiteren Partnern entwickelt wurde, ermöglicht die Integration von Ladeinfrastruktur in industrielle Gleichstromnetze. Im Fokus stehen bidirektionale Ladesysteme, die nicht nur Strom aufnehmen, sondern überschüssige Energie ins Netz zurückspeisen. Durch diese Technologie lässt sich die Netzstabilität dynamisch verbessern und Spitzenlasten ausgleichen. Gleichzeitig bildet das System die Grundlage für energieeffiziente Produktionsprozesse und fördert eine nachhaltige industrielle Energieversorgung. Die Umsetzung erfolgte praxisorientiert und modular.
Zentrale DC-Infrastruktur verbindet Forschung, Ausbildung und Industrieanwender im Hub
Der DC Innovation Hub stellt eine zentrale Infrastruktur bereit, in der Forschung, Ausbildung, Instandhaltung und industrielle Anwender gemeinsam agieren. Speziell ausgestattete, hochmoderne Labore und Demonstrationsbereiche ermöglichen umfassende Prototypentests, die Planung komplexer Gleichstromnetze und die Umsetzung robuster praktischer Pilotinstallationen. Anwender erhalten realitätsnahe Einblicke durch praxisorientierte Demonstrationen, die konkrete Anwendungsszenarien abbilden, technische Standards evaluieren und optimieren. So fördert die Einrichtung den innovativen Technologietransfer, beschleunigt die Entwicklung marktreifer DC-Lösungen und stärkt regionale Innovationspotenziale.
DC-Transferzentrum TH OWL ermöglicht praxisnahe Hardwaretests, Trainings und Workshops
Das DC-Transferzentrum der TH OWL stellt umfangreiche Infrastruktur für praxisnahe Hardwaretests, fachbezogene Trainings und interaktive Workshops bereit. Studenten und Tätige aus der Industrie erhalten privilegierten Zugang zu modernen Prüfständen für Gleichstromkomponenten sowie Betreuung durch erfahrene Dozenten und Ingenieure. Im Rahmen praxisorientierter Übungen sammeln sie wertvolle Erkenntnisse über effiziente Leistungsoptimierung, Netzstabilität und Sicherheitsaspekte. Diese synergetische Verbindung von Forschung und Lehre gewährleistet einen beschleunigten Wissenstransfer in Unternehmen und sichert qualifizierten ingenieurtechnischen Nachwuchs.
Industrie und Wissenschaft bündeln Kräfte für schnelle DC-Skalierung weltweit
Dr. Sebastian Durst, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe, hebt hervor, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrieunternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen entscheidend für eine rasche Skalierung innovativer Technologien ist. Professor Dr. Stefan Witte von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe betont gleichzeitig die hohe Verfügbarkeit, Flexibilität und Energieeffizienz von Gleichstromnetzen. Durch die partnerschaftliche Kooperation können Forschungsergebnisse ohne Umwege in marktgerechte Produkte überführt werden, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Diese Strategie fördert nachhaltiges Wachstum und technologische Exzellenz.
NRW Innovation Tour stärkt regionale Netzwerke für neue Wertschöpfung
Die NRW Innovation Tour verdeutlicht anhand konkreter Beispiele, wie regionale Netzwerke aus Wirtschaft und Wissenschaft nachhaltigen Arbeitsmarkt schaffen und regionale Wertschöpfung fördern. Wirtschaftsministerin Neubaur hebt die zentrale Rolle kleiner und mittlerer Betriebe hervor, die gemeinsam mit Forschungseinrichtungen innovative Technologien vorantreiben. Die Landesregierung untermauert ihren Ansatz mit gezielten Förderprogrammen und Rahmenbedingungen, um Entwicklungen aus Ostwestfalen-Lippe international zu positionieren und langfristig globale Standards für Gleichstromlösungen zu etablieren und Innovationspotenziale weiter erfolgreich auszuschöpfen.
Im DC Innovation Hub bündeln Weidmüller-Gruppe und TH OWL ihre Kompetenzen, um marktreife Gleichstromlösungen rasch voranzutreiben. Dabei werden bidirektionale Ladesysteme entwickelt, die Energie nicht nur beziehen, sondern auch ins industrielle Netz zurückspeisen. Parallel werden praxisnahe Testinfrastrukturen genutzt, um Prototypen realistisch zu erproben. Studenten und Forschungsteams profitieren von fundierter Ausbildung, wodurch qualifizierter Ingenieurnachwuchs entsteht. Dieses Zusammenwirken steigert regionale Wertschöpfung und stärkt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in NRW sowie Nachhaltigkeit fördert.

