Aufgrund der verschärften GModG-Regelungen müssen Kommunen zuerst ihre energieärmsten Gebäude sanieren. Das KfW-Kommunalpanel prognostiziert für 2026 Investitionsplanungen von etwa 50 Milliarden Euro, jedoch werden nur rund 66 Prozent umgesetzt. Das Tool GebäudeCheck der PLAN4 Software GmbH aggregiert Energiekennwerte, CO?-Emissionen und baulichen Zustand in einer Oberfläche. Entscheidungsträger erhalten damit eine solide Grundlage, um kurzfristig budgetgerechte, priorisierte und effiziente Sanierungsschritte zu definieren.
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Novelliertes GModG schreibt energetische Priorisierung schlechtester kommunaler Gebäude vor
Im September 2026 bestimmten mehrere Millionen Bürger ihre kommunalen Vertretungen neu, während seit Juli das novellierte Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) die energetisch ineffizientesten Gebäude zur Priorität macht. Laut der jüngsten Erhebung des KfW-Kommunalpanels planen die Kommunen in 2026 rund 50 Milliarden Euro zu investieren – ein Plus von 14,8 Prozent zum Vorjahr. Faktisch fließen jedoch nur etwa zwei Drittel dieser Mittel, da Thorsten Harig von PLAN4 Software GmbH fehlende, belastbare Bestandsdaten als Ausschlussfaktor benennt.
Unvollständige Erfassung der Liegenschaften führt zu Sanierungschaos und Kostenüberschreitungen
Die unvollständige und uneinheitliche Dokumentation kommunaler Liegenschaften führt häufig zu chaotischer Projektvorbereitung, weil Informationen zu Gebäudezustand und Sanierungsbedarf fehlen oder nicht konsolidiert sind. Statt koordiniert ablaufender Maßnahmen entstehen Einzellösungen, die ohne Abschätzung der Gesamtkosten und Prioritäten geplant werden. Dieses Fehlen belastbarer Zahlen im Haushaltsplan zwingt Entscheidungsträger, Sanierungen auf Basis ungenauer Schätzungen vorzuziehen, was dazu beiträgt, dass der bestehende Modernisierungsrückstand kontinuierlich ansteigt und Ressourcenineffizienzen verstärkt sowie Fristen für gesetzliche Vorgaben gefährdet.
Transparente Sanierungsvorbereitung in drei Schritten: Bedarf, Dringlichkeit, Umsetzbarkeit prüfen
Die umfassende Vorbereitung von Sanierungsmaßnahmen folgt einem Dreischrittmodell: Am Anfang steht die genaue Analyse des Sanierungsbedarfs auf Basis von Gebäudezustandsdaten und Energieverbrauch. In einem zweiten Schritt werden alle erforderlichen Interventionen nach Dringlichkeitsgrad, Kosteneffizienz und CO?-Einsparpotenzial in eine Rangfolge gebracht. Abschließend erfolgt eine Machbarkeitsprüfung unter Berücksichtigung verfügbarer Planungskapazitäten, finanzieller Mittel und Zeitrahmen. Harig erklärt: Ohne Übersetzung in priorisierte, budgetierte Projekte bleibt Planung nur Theorie.
Bauliche Dringlichkeit, Sicherheitsrisiken und Energieeinsparung als effektive Priorisierungskriterien nutzen
Um effektive Investitionsentscheidungen in Kommunen zu treffen, sollten politische oder mediale Einflüsse auf die Abfolge von Bau- und Sanierungsmaßnahmen keinen Vorrang haben. Stattdessen gilt es, nachprüfbare Priorisierungskriterien anzuwenden: Bewertung der baulichen Dringlichkeit, Einschätzung vorhandener Sicherheitsrisiken und Analyse des Energie- sowie CO?-Einsparpotenzials der einzelnen Gebäude. Auf dieser Basis erfolgen rationale Entscheidungen, die Investitionen wirksam steuern und Opportunitäts- oder Symbolprojekte vermeiden und Transparenz fördern.
GModG-Priorisierung leidet unter fehlender Übersicht über Energieklassen und Gebäudestatus
Das seit Juli 2026 gültige modernisierte Gebäudegesetz schreibt vor, dass Kommunen zuerst ihre energetisch schlechtesten Liegenschaften sanieren müssen. Doch etliche Behörden haben bislang keine einheitliche Darstellung der Energieeffizienzklassen und des baulichen Zustands vorliegen. Diese fehlende Datenbasis schafft Unsicherheit bei kommunalen Planungsprozessen und verzögert Projektentscheidungen. Ohne eine sorgfältige Erfassung und Standardisierung aller relevanten Gebäudeinformationen können Investitionsentscheidungen nicht auf belastbaren Daten basieren und geraten in zeitliche Rückstände dauerhaft.
Kommunen erfüllen ab sofort GModG-Vorgaben mit zentraler GebäudeCheck-Datenplattform effizient
GebäudeCheck bündelt sämtliche Gebäudezustandsdaten, ermittelt Sanierungserfordernisse und quantifiziert Investitions- wie CO?-Einsparpotenziale in einer einzigen Anwendung. Die PLAN4 Software GmbH stellt über das Tool Effizienzklassen und Bauteilzustände einzelner Objekte dar, sodass Kommunen ihre Prioritäten gemäß GModG nachvollziehbar festlegen können. So entsteht eine aussagekräftige Grundlage für Budget- und Zeitpläne. Entscheidungsträger profitieren von vergleichbaren Daten für Haushaltsentscheidungen und einer effizienten Ressourcenallokation.
Vergleichbare Gebäudedaten sorgen für rationale, unvoreingenommene Sanierungsentscheidungen ohne Symbolpolitik
GebäudeCheck unterstützt Städte und Gemeinden digital bei der Bewertung ihrer Liegenschaften. Als ergänzendes Werkzeug liefert es vergleichbare Statusinformationen zu Energieeffizienz, CO?-Ausstoß und baulichem Erhaltungszustand, ohne politische Entscheidungen zu ersetzen. Thorsten Harig betont, dass politische Entscheidungsträger nicht alle technischen Einzelheiten selbst beurteilen müssen, wohl aber nachvollziehbar begründen sollen, aus welchen Gründen bestimmte Objekte zuerst saniert werden. Nur so können gewählte Vertreter ihre Investitionsvorhaben zeit- und wirkungsgerecht realisieren.
PLAN4 GebäudeCheck bietet Kommunen ein leistungsfähiges Instrument zur umfassenden Analyse ihres Immobilienbestands: Energieeffizienz, CO2-Emissionen und bauliche Mängel werden digital erfasst und vergleichbar gemacht. Aus den gewonnenen Daten entstehen priorisierte Maßnahmenkataloge, die realistische Budgetrahmen und Zeitpläne berücksichtigen. Dadurch lässt sich der kommunale Sanierungsbedarf zeitnah adressieren, Haushaltsmittel effizient einsetzen und die Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes sicher einhalten, während der Rückstau im Gebäudebestand systematisch abgebaut wird. Dank übersichtlicher Reports verbessert sich zugleich interne Planungsqualität.

