Autostore-Anlage und Gefahrstofflager erweitern Kapazitäten für Industrie- und E-Commerce-Kunden

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Das neue Transco-Logistikzentrum in Singen verzeichnet nach fünf Monaten Bauzeit sichtbare Erfolge: Die erste Halle erhielt bereits ihre Außenbekleidung, das Stahltragwerk der zweiten Halle steht vollständig. Zeitgleich erfolgen die Planungen für statische Berechnungen, Elektrotechnik und Installation von Büro-Mezzanine. Die Anlage integriert hochmoderne Lagertechnik mit digitaler Vernetzung, um Prozessdurchlaufzeiten zu minimieren. Grenznahe Standortvorteile zur Schweiz reduzieren Transportaufwand. Nachhaltigkeit wird durch energieeffiziente Standards, Photovoltaik und ökologische Ausgleichsflächen sichergestellt. Effiziente Regalsysteme modularer Architektur.

Logistikzentrum Singen nimmt aktuell Gestalt an: Hallenkonstruktionen weit fortgeschritten

Visualisierung des Transco Logistikzentrums Singen, Fertigstellung (Foto: Transco)

Visualisierung des Transco Logistikzentrums Singen, Fertigstellung (Foto: Transco)

Der Baufortschritt auf dem Gewerbeareal an der Grenze zur Schweiz entspricht dem definierten Ablaufplan. Die erste Halle weist eine komplett installierte Fassade und abgeschlossenes Dach auf. Parallel wurde auf dem zweiten Hallenabschnitt das gesamte Stahlgerüst aufgerichtet. Demnächst folgt der Einbau der Zwischendecke für Büroflächen auf der Mezzanine-Ebene. Gleichzeitig werden umfassende technische Zeichnungen für die Regalsysteme erstellt und die statischen Bemessungen in beiden Hallen präzise überprüft, sowie entsprechende Dokumentationen zeitnah abgeschlossen.

Einzigartiges Gefahrstofflager in Singen ergänzt 22000 Stellplätze und Autostore-Anlage

Das Logistikzentrum Singen bietet eine Gesamtleistung von über 22.000 Palettenstellplätzen, die an Hochregal- und Breitganglagern optimiert sind, um verschiedenste Behältertypen aufzunehmen. Eine hochperformante Autostore-Anlage auf 2.500 Quadratmetern sorgt für automatisches Picken, Sortieren und Nachschub in kontinuierlichem Betrieb. Das chemikaliengerechte Gefahrstofflager erfüllt strenge Vorschriften und Brandschutzkriterien. Durch Integration in übergeordnete IT-Systeme und Echtzeit-Reporting wird E-Fulfillment ebenso unterstützt wie industrielle Kontraktlogistik mit höchster Lieferverlässlichkeit unter Einsatz intelligenter Algorithmen, Maintenance und schlanker Prozesssteuerung.

Lagerprozesse optimieren mit digitaler Infrastruktur, Automatisierung und Echtzeit-Überwachung effizienter

Hightech-Automatisierung sorgt für eine drastische Beschleunigung der Materialströme und gewährleistet hohe Präzision bei der Warenbewegung. Eine skalierbare IT-Architektur vom Sensor bis zur Cloud ermöglicht lückenlose Datenaggregation und Analyse. Monitoring-Module liefern kontinuierlich Live-Informationen über Bestandsstände, Durchsatzraten und Auslastungsgrade. Automatisierte Steuerungsalgorithmen justieren Parameter dynamisch, um Engpässe zu vermeiden und Prozesse zu stabilisieren. So reduziert sich der Aufwand für manuelle Eingriffe, während die Lieferzuverlässigkeit spürbar ansteigt. Transparenz in Echtzeit und optimierte Abläufe führen zu messbaren Kosteneinsparungen und höherer Servicequalität.

Effizienter moderner Netto-Transit zwischen EU und Schweiz durch Singen-Logistikzentrum

Singens Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schweizer Grenze erschließt effiziente Transportkorridore für internationale Logistikketten. Die minimalen Entfernungen verkürzen Laufzeiten und steigern die Liefergeschwindigkeit. Standardisierte Zollverfahren und digitale Schnittstellen verbessern die Abwicklung von Import- und Exportprozessen. Dies resultiert in erhöhter Planungsgenauigkeit und ermöglicht Unternehmen, rascher auf Absatzschwankungen in EU- und Schweizer Märkten zu reagieren. Zudem sinken Lager- sowie Transportkosten, was die Wirtschaftlichkeit der gesamten Lieferkette optimiert. Die Standortwahl schafft zudem Wettbewerbsvorteile.

Effizientes Logistikzentrum nach BEG-40 mit Solarcomplex Photovoltaikanlage und Ladeangebot

David Bücheler, Mitinhaber und Global Head of Logistics TRANSCO (Foto: Transco)

David Bücheler, Mitinhaber und Global Head of Logistics TRANSCO (Foto: Transco)

Im Einklang mit dem BEG-40-Effizienzhaus-Standard wird die Bauhülle so ausgeführt, dass der Energiebedarf für Heizung und Kühlung auf ein Minimum reduziert wird. Zusätzlich installiert Solarcomplex auf dem Dach eine leistungsstarke großflächige Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung. Parallel dazu entstehen hochmoderne leistungsfähige Ladeeinrichtungen für Elektro-Lkw und Pkw, die eine flexible und schnelle Aufladung garantieren. Das Zusammenspiel von Dämmtechnik, Solarstrom und Ladeinfrastruktur senkt den CO?-Ausstoß, steigert die Energieautonomie und macht den Betrieb ökologisch nachhaltiger.

Transco integriert nachhaltige Biodiversitätsmaßnahmen mit lokalen Handwerksbetrieben im Projektverlauf

Im Sinne nachhaltiger Entwicklung engagiert sich Transco dafür, lokale Bau- und Handwerksbetriebe kontinuierlich an den Bau- und Betriebsprozessen zu beteiligen. Dadurch werden regionale Fachkräfte gestärkt und wirtschaftliche Impulse gesetzt. Gleichzeitig werden hochwertige ökologische Ausgleichsmaßnahmen realisiert, beispielsweise die Neuanlage strukturierter Biotope sowie Arterhaltungsflächen für bedrohte Vogel- und Insektenarten. Diese Maßnahmen verbessern die Umweltbilanz, fördern Lebensraumvernetzungen und belegen die Verknüpfung betriebswirtschaftlicher mit ökologischen Zielsetzungen im gesamten Projekt. Sie stärken langfristig Umweltqualität und Artenvielfalt.

Echtzeit-Monitoring ermöglicht effiziente digitale Steuerung im neuen hochmodernen Singen-Logistikzentrum

Das Logistikzentrum Singen realisiert mit 22.000 Stellplätzen die lückenlose Integration von automatisierten Ein- und Auslagerungsstationen, fahrerlosen Transportsystemen und modernem Warehouse Management. Fehlerquoten sinken dank prädiktiver Wartungsalgorithmen und Echtzeit-Datenanalyse erheblich. Die Schweizer Grenze in unmittelbarer Nähe erlaubt flexible, grenzüberschreitende Distribution. Errichtet nach BEG-40-Standard, mit Photovoltaik-Anlage und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ausgestattet, setzt der Standort auf regionale Handwerksbetriebe und Biodiversitätsmaßnahmen für nachhaltige Standortentwicklung. Skalierbare Schnittstellen ermöglichen problemlos Integration weiterer autonomer Systeme zukunftsweisender Technologien.

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