Werner & Mertz erhält Umweltpreis Rheinland-Pfalz 2010

08.06.2010 | Mainz
Für die vorbildliche Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens beim Bau seiner neuen Hauptverwaltung ist das Mainzer Unternehmen Werner & Mertz mit dem anerkannten rheinland-pfälzischen Umweltpreis 2010 in der Kategorie "Wirtschaft" ausgezeichnet worden.

Reinhard Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung von Werner & Mertz, nahm den Preis aus den Händen der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro spendet das Unternehmen an NABU Rheinland-Pfalz, den Werner & Mertz seit vielen Jahren mit einer Kooperation im Bereich Umweltschutz unterstützt.

"Es ist für uns eine große Anerkennung, mit dem Umweltpreis für unser neues Verwaltungsgebäude ausgezeichnet zu werden. Wir haben damit - nach unserem Wissenstand - das erste Verwaltungsgebäude in Deutschland gebaut, für das Windkrafträder gemeinsam mit einer Photovoltaik-Anlage und kombinierter Geothermienutzung mehr als den kompletten Energiebedarf für Heizung und Kühlung erzeugen. Dadurch erfüllt unsere neue Hauptverwaltung unsere hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit in herausragender Art und Weise", sagte Schneider bei der Preisübergabe. Er ergänzte: "Wir nutzen die einzigartigen Standortbedingungen am Rheinufer und setzen die Energieträger Wasser, Wind und Sonne optimal ein. Für unsere Mitarbeiter schaffen wir so auf rund 9.000 Quadratmetern angenehme Arbeitsbedingungen und setzen gleichzeitig ein in jeder Hinsicht vorbildliches Energiekonzept um." Für ein erfolgreiches partnerschaftliches Zusammenspiel zwischen Bauherr und Architekten ist ein hohes Maß an Projektidentifikation unabdingbar. Von Beginn an haben Werner & Mertz und das mit der Generalplanung beauftragte Architekturbüro Ries+Ries gemeinsam daran gearbeitet, neben der vorbildlichen Umweltbilanz gerade auch den Wohlfühlaspekt für die Mitarbeiter in den Vordergrund zu stellen. "Durch unsere breiten Erfahrungen in unserem bereits vor Jahren eingeführten Umweltmanagementsystem nach EMAS konnten wir uns schon vor Planungsbeginn ein genaues Bild unserer Bedürfnisse nach einer ökologischen Energieeffizienz machen, denn unsere Produktionsstandorte sind seit Jahren nach strengsten EU Kriterien zertifiziert", erklärte Schneider Es sei von Anfang an klares Ziel gewesen, mit aller Kraft darauf hinzuarbeiten, im Bezug auf die Umweltorientierung mit dem Neubau etwas Besonderes zu leisten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung betonte: "Das Besondere wollen wir mit einer ähnlichen Vorgehensweise wie bei unserer Marke Frosch erreichen: Wir investieren nicht sehr hohe Summen in die absolute Perfektionierung einer guten Eigenschaft, sondern wir achten darauf, möglichst viele Bestandteile der Umweltorientierung voranzutreiben. Dabei soll ein herausragendes Gesamtresultat entstehen." Dass Werner & Mertz mit dieser Vorgehensweise nachgewiesener Maßen Erfolg hat, wurde dem Unternehmen bereits im November des Vorjahres bestätigt: Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel erhielt Frosch den deutschen Nachhaltigkeitspreis als nachhaltigste deutsche Marke. "Jetzt für unseren Neubau mit dem rheinland-pfälzischen Umweltpreis ausgezeichnet worden zu sein, ist uns ein großer Ansporn, in unserer Branche weiterhin eine Nachhaltigkeits- Pionierrolle einnehmen zu wollen", fügte Schneider hinzu.

Den ökologischen Neubau des Verwaltungsgebäudes von Werner & Mertz zeichnen aus:

  • Höchste Wärme-Isolationswerte der vierschichtigen Glasfassade
  • Die Nutzung von bereits in fünf Metern Tiefe zur Verfügung stehenden Erdwärme über eine Geothermie-Anlage
  • Die Nutzung von Sonnenenergie über Photovoltaik-Anlagen auf dem gesamten Gebäudedach
  • 16 kleinere Windkraftanlagen auf dem Dach, die im Jahresdurchschnitt den kompletten Strombedarf für die Pumpen der Geothermie-Anlage liefern werden



Quelle: Pressemeldung Werner & Mertz GmbH

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