Richtfest für das Hackesche Quartier in Berlin

23.07.2009 | Bonn
Die IVG Immobilien AG feiert heute gemeinsam mit künftigen Mietern sowie geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung das Richtfest für das Hackesche Quartier. Mit einem Investitionsaufwand von 160 Millionen Euro ist es die größte innerstädtische Projektentwicklung der Bundeshauptstadt in diesem Jahr, die nicht durch die öffentliche Hand finanziert wird. Schon vor Baubeginn konnten mehr als 80 Prozent der Büroflächen vermietet werden.

Für Berlin und für den Standort - in zentraler Lage in Berlin-Mitte und in bester Nachbarschaft zu den Hackeschen Höfen und der Museumsinsel - gilt das Projekt als ein Glücksfall, denn 20 Jahre nach der politischen Wende war dieser Standort eine Stadtbrache als Folge verschachtelter Grundstücksflächen und Eigentümerstrukturen. Darauf weist IVG Vorstandssprecher Dr. Gerhard Niesslein in seiner Richtfest-Rede vor zahlreichen Gästen hin, darunter Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Berlin-Mitte, der Architekt Ivan Reimann sowie führende Vertreter der Mieter GASAG, NBB, Adina und Scholz & Friends. Staatssekretär Dr. Jens-Peter Heuer betont, dass es für die Berliner Wirtschaftspolitik ein gutes Zeichen ist, wenn ein solch ehrgeiziges Projekt wie dieses in der historischen Mitte der Stadt unter den veränderten Bedingungen erfolgreich weiter geführt wird.

Direkt südlich des Bahnhofs Hackescher Markt wird nunmehr das Richtfest für zwei große Baukörper mit 43.000 qm Bruttogeschossfläche und einer Tiefgarage mit 324 Stellplätzen gefeiert. Das gesamte Gebäudeensemble besteht aus sieben Einzelgebäuden mit individueller Architektur, um Mietern die Möglichkeit zu geben, passende Flächen nach eigenen Vorstellungen und mit eigener Adresse nutzen zu können. "Mehr Mitte geht nicht! - dieser Satz charakterisiert das Hackesche Quartier optimal ", so Christian Köhler, Leiter IVG Development Berlin. Vor allem die exzellente Anbindung des Standorts - von dem neuen Quartier gelangt man in 5 Minuten über die S-Bahn-Station "Hackescher Markt" zum Berliner Hauptbahnhof und in 30 Minuten zum zukünftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International BBI - sowie die Mischung aus Kultur, Gastronomie und Geschäftsleben machen das Leben und Arbeiten in diesem Teil Berlins so attraktiv.

Das Quartier ist von mehreren Architekten unter Federführung des Architektenteams Müller Reimann gestaltet worden. Dabei ist die Straße wieder in ihren historischen rechtwinkligen Verlauf zurückverlegt worden. Zugleich wurde eine Gasse - vom S-Bahnhof quer durch das Quartier - gelegt, um einen öffentlichen und urbanen Raum von hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Im Hackeschen Quartier bieten Terrassen, Balkone, begrünte Innenhöfe sowie Räume für Ausstellungen, Schulungen und Veranstaltungen Lebensqualität. Auch entspricht das Projekt mit Photovoltaik-Anlagen und einem eigenen Blockheizkraftwerk den höchsten Anforderungen an Energieeffizienz und Umweltschutz.

Zu den namhaften Mietern des Hackeschen Quartiers zählen die GASAG Berliner Gaswerke AG, einer der größten regionalen Gasversorger in Deutschland, Scholz & Friends AG, Berlins größte Kommunikationsagentur, sowie die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH und Co. KG. Der im Südosten liegende Bauteil "B4" mit 145 luxuriösen Apartments ist bereits an die Adina Europe Ltd. verkauft worden, einen der führenden Betreiber von Serviced Apartments in Europa und Australien. Auch hat sich im Erdgeschoss eine Vielzahl von Einzelhändlern für diesen Standort entschieden.

Quelle: Pressemeldung IVG Immobilien AG

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