Immobilienmarkt: Mallorca nach der Krise wieder auf Konsolidierungskurs
Der Immobilienmarkt auf der beliebtesten Ferieninsel der Deutschen, auf Mallorca, hat den Zenit der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise überschritten und befindet sich auf einem Konsolidierungskurs. Das beobachtet Engel & Völkers, führender Vermittler für hochwertige Immobilien und Yachten im Premiumsegment und 2009 seit 20 Jahren auf der Insel vertreten. Nachdem der Markt im vergangenen Herbst und auch in den ersten Monaten des Jahres 2009 deutlich zurückgegangen war, haben sich mittlerweile das Interesse und auch die konkrete Nachfrage nach Zweitwohnsitzen, ob Wohnungen, Fincas, Villen oder große Anwesen, wieder belebt. Das Engel & Völkers-Netzwerk auf Mallorca besteht aus 21 Immobilienshops; das erste Büro wurde 1989 in Palma de Mallorca eröffnet. Der Immobilienshop in Puerto Andratx feiert in diesem Monat sein zehnjähriges Bestehen.
Für Entspannung am Immobilienmarkt Mallorcas sorgen derzeit die Zuversicht, dass sich die allgemeine Krise dem Ende entgegen neigt, und die Einsicht, dass kaum noch weitere Preisabschläge zu erwarten sind. Im Gegenteil: Mittel- und langfristig sind wieder Wertzuwächse wahrscheinlich. "Nach den Krisen der letzten Dekade, etwa der Russland-Krise 1998, nach dem 11. September 2001 und auch jetzt im Abebben der großen Krise kommt der Markt wieder rasch zurück. Die Preise stabilisieren sich und werden wohl bald auch wieder steigen", sagt Daniel Chavarria Waschke, Direktor von Engel & Völkers Mallorca Südwest, "es ist
aber unwahrscheinlich, dass wir den außergewöhnlichen Preisanstieg der letzten zehn Jahre wieder erleben werden."
Die letzte Dekade wies eine außergewöhnliche Preisexplosion auf. So waren die Immobilienpreise zwischen 1999 und 2008 im Durchschnitt um rund 170 Prozent gestiegen. In Spitzenlagen in Palma werden bis zu 8.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erzielt, in Toplagen wie z.B. in Puerto Andratx erreichen Villen oder auch Apartments in Top-Qualität Spitzenwerte von 10.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Im Gegensatz zu Objekten in mittleren Lagen, in denen die Finanz- und Wirtschaftskrise Preiseinbrüche von ca. 20 % bewirkt hat, ist im Hochpreissegment kein Wertverlust spürbar. "Gesamt gesehen wird eine Erholung der Preise mittelfristig erwartet - abhängig natürlich von der Weltwirtschaft sowie der Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland", so Waschke weiter.
Denn sobald sich die allgemeine Konjunktur wieder stabilisiert, werden die Vorteile der Insel wieder verstärkt wahrgenommen werden. Mallorca selbst wird mit anhaltenden Investitionen in die Infrastruktur den Aufenthalt auf der Insel noch komfortabler und praktischer machen. Dazu werden die bis 2012 geplante Erweiterung des Flughafens sowie die fortdauernden Verbesserungen im Straßen- und Verkehrsnetz beitragen.
Neben den schon seit vielen Jahren bekannten Toplagen im Süden und Südwesten der Insel wie beispielsweise Puerto Andratx und Portals entwickeln sich auch neue Lagen auf der Insel. Zu den bevorzugten Gegenden für neue Investitionen zählen in Palma Sa Gerreria, Santa Catalina und das durch das neue Kongresszentrum besonders in den Mittelpunkt des Interesses gerückte Portixol. Im Südwesten wird das als "El Toro" bekannte Gebiet durch den Yachthafen Puerto Adriano beträchtlich aufgewertet. Die Anlage wird gerade unter der Führung des Designers Philippe Starck ausgebaut, der für sein minimalistisches Design und die Kombination von Ästhetik und Funktionalität bekannt ist. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant. In Son Vida, dessen Urbanisation stetig vorangetrieben wird, wird gerade das "Chamäleon" verwirklicht. Das 21 Millionen Euro teure Projekt verdankt seinen Namen dem futuristischen und einmaligen Lichtsystem, welches in Verbindung mit einer hochwertigen Fassade aus Kristallglas einzigartige Effekte erzielt. Für Erstinvestitionen bieten besonders die Ostküste mit Porto Colom, Son Macia und Ses Salines sowie die Nordküste um Colonia Sant Pedro, aber auch die Altstadt von Capdepera gute Investitions- und Anlagemöglichkeiten.
Quelle: Pressemeldung german communications dbk ag
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