HypoVereinsbank: Stabilität am Wohnimmobilienmarkt im Raum Aschaffenburg

02.07.2009 | München
Als Beschäftigungs- und Wohnstandort besitzt die Region Aschaffenburg innerhalb der Rhein-Main-Region eine nachhaltige Attraktivität. Trotz der positiven Rahmenbedingungen war in den vergangenen Jahren eine verhaltene Lage am Wohnimmobilienmarkt zu beobachten, deren Ursache insbesondere im Wegfall der Eigenheimzulage zu finden ist. Leichte Preisabschläge sind demzufolge bei Baugrundstücken in größeren Neubaugebieten zu beobachten.

Die Rezession wird sich in einer leicht steigenden Arbeitslosigkeit niederschlagen. Ein Rückgang der Nachfrage nach Immobilien wird die Folge sein. Verstärkt wird dieser Trend durch die demographischen Effekte. Trotz der zu erwartenden Kaufzurückhaltung, insbesondere bei der jüngeren Generation, ist insgesamt mit soliden Marktverhältnissen zu rechnen. "Das weitgehend ausgeglichene Verhältnis von Angebot und Nachfrage führt zu insgesamt konstanten Mieten und Kaufpreisen", sagte Mareike Alsdorf, Baufinanzierungsexpertin der HypoVereinsbank Aschaffenburg. Die Nachfrage nach Eigenheimen und Baugrundstücken wird durch das Angebot gut gedeckt, obwohl die Neubautätigkeit, die ihren Schwerpunkt bei Ein- und Zweifamilienhäusern hat, im vergangenen äußerst schwach verlief. Das steigende Angebot an Bestandsobjekten aus den 60er- und 70er-Jahren stößt in gewachsenen Wohnlagen auf eine gute Nachfrage.

Zu den bevorzugten und teuersten Wohnstandorten im Landkreis zählen die landschaftlich reizvoll gelegenen Orte Alzenau und Haibach sowie Wohnlagen in den gut angebundenen und von der A 3 zurückgesetzt liegenden Umlandgemeinden Goldbach und Hösbach. Hier werden Wohnungspreise entsprechend dem Niveau guter bis mittlerer Wohnlagen in Aschaffenburg erzielt. In der Stadt Aschaffenburg zählen die attraktiven Hanglagen des Godelsbergs sogar mit zu den bevorzugten und teuersten Wohnlagen im östlichen Rhein-Main-Gebiet und erreichen Grundstückspreise bis zu 550 Euro/m². In den Orten bzw. Wohnlagen, die durch Lärmimmissionen von Verkehrsstraßen oder größeren Gewerbegebieten beeinträchtigt sind, liegen die Preise auf dem Niveau der mittleren bis einfachen Lagen Aschaffenburgs.

Die Nachfrage nach neuen größeren Eigentumswohnungen mit hohem Wohnwert in attraktiven zentralen Lagen Aschaffenburgs und in den Umlandgemeinden trifft derzeit auf ein begrenztes Angebot was die Preise stabil hält.

Attraktive Mietwohnungen sind gut nachgefragt, aber angesichts des geringen Neubaus begrenzt verfügbar. Leichte Anstiege bei Neuvermietungen in gesuchten Lagen waren die Folge. Insgesamt sind in der Region Mieten zwischen 4,50 und 7,50 Euro/m² zu zahlen. In der Stadt Aschaffenburg liegen die Mieten vergleichsweise hoch und erreichen nahezu das Niveau der bayerischen Großstädte Würzburg und Nürnberg. In guten bis sehr guten Lagen sind 6,50 bis 8,25 Euro/m² zu bezahlen.

Die Übersicht im Internet

Der Marktbericht ist in den örtlichen HVB-Filialen kostenlos erhältlich, ebenso wie die Wohnungsmarktübersichten für weitere 1.300 Städte und Gemeinden in Deutschland.

Quelle: Pressemeldung Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG

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