Fair Value REIT-AG schließt erstes Halbjahr erfolgreich ab und bekräftigt Prognose für 2010

12.08.2010 | München
Die Fair Value REIT-AG veröffentlicht heute die Halbjahreszahlen 2010, die sich plangemäß entwickelt haben. Der Konzern erzielte demnach Umsatzerlöse von 7,0 Mio. € nach 5,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Begründet ist diese Steigerung mit der erstmaligen Vollkonsolidierung eines Tochterunternehmens (IC 13), das im Vorjahr aufgrund der damals noch geringeren Anteilsquote im Beteiligungsergebnis enthalten war.

In der "like-for-like"-Betrachtung, das heißt ohne dieses Tochterunternehmen, bewegten sich die Umsatzerlöse ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Nettovermietungsergebnis im Konzern belief sich auf 4,5 Mio. € nach 4,0 Mio. € im Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag mit 3,4 Mio. € um rund 0,7 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die positiven Abweichungen dieser Kennzahlen gegenüber den Vorjahreswerten resultieren ebenfalls im Wesentlichen aus der erstmaligen Erfassung der Umsatzerlöse des Tochterunternehmens IC 13. Einen positiven Beitrag leisteten aber auch die nochmals deutlich um 26% reduzierten Allgemeinen Verwaltungskosten der Konzernmutter.

"Like-for-like", also bereinigt um das Tochterunternehmen IC 13, ergäbe sich ein Betriebsergebnis von 2,3 Mio. € nach 2,6 Mio. € im Vorjahr. Die Differenz zum Vorjahreswert ergibt sich bei dieser Betrachtung hauptsächlich aus Umbau- und Renovierungskosten im Zusammenhang mit Neu- bzw. Anschlussvermietungen.

Der Konzernüberschuss belief sich auf 2,3 Mio. € nach 1,7 Mio. € im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,25 € (Vorjahr: 0,18 €). Die Differenz zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus geringeren Bewertungsverlusten der Immobilien. Das um Marktwertänderungen von Immobilien und Zinssicherungsgeschäften bereinigte Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) lag zum 30. Juni 2010 mit 2,6 Mio. € bzw. 0,28 € je Aktie bedingt durch die erwähnten vermietungsbedingten Kosten leicht unter dem Vorjahreswert von 2,8 Mio. € bzw. 0,30 € je Aktie.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erzielte die Fair Value REIT-AG einen operativen Cash Flow (sog. "Funds from Operations", FFO) in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) bzw. 0,25 € je Aktie (Vorjahr: 0,22 €). Zu diesem Anstieg führten neben dem erwähnten Statuswechsel des Tochterunternehmens auch hier maßgeblich die gesunkenen Verwaltungskosten auf Konzernebene.

Zum Bilanzstichtag summierte sich das Eigenkapital der Gesellschaft auf 73,1 Mio. € (31. Dezember 2009: 72,7 Mio. €). Somit erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value leicht von 7,78 € je in Umlauf befindlicher Aktie auf 7,84 €. Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 47,9% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2009: 45,5%). Der EPRA-NAV, der das immobilienwirtschaftliche Eigenkapital widerspiegelt, verbesserte sich von 8,72 € auf 9,01 € je Aktie.

Frank Schaich, Vorstand der Gesellschaft, zeigt sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung des Fair Value Konzerns: "Im ersten Halbjahr haben wir bereits 60% der für das Gesamtjahr 2010 erwarteten Erträge erwirtschaftet. Zudem wird sich nach dem Bilanzstichtag unser Fair Value-anteiliger Vermietungsstand durch bereits kontrahierte Mietverträge von 94,1% am 30. Juni 2010 auf dann wieder 95,3% steigern."

Insgesamt entsprechen die Ergebnisse damit der erwarteten unterjährigen Verteilung. Der Vorstand bekräftigt daher die Prognose für das bereinigte IFRS-Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) im Gesamtjahr 2010 von 4,2 Mio. € bzw. 0,45 € je Aktie. Zudem strebt der Vorstand im Jahr 2010 weiterhin einen handelsrechtlichen Überschuss an, der eine Dividende im Jahr 2011 von 0,10 € je Aktie ermöglichen soll. Voraussetzung hierfür sind noch zu erzielende Erträge aus dem Beteiligungsbereich, insbesondere nach Immobilienverkäufen im Rahmen der angestrebten Portfoliooptimierung.

Quelle: Pressemeldung Fair Value REIT-AG

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