Deutsche Bank unterstützt Fondsanleger in grundbesitz-invest

15.12.2005 | Frankfurt am Main
Die von der Geschäftsführung der DB Real Estate Investment GmbH getroffene Entscheidung, die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen des grundbesitz-invest vorübergehend auszusetzen, wird von der Deutschen Bank mitgetragen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde zeitnah über alle Entwicklungen unterrichtet. Diese Maßnahme wurde im Interesse aller Anleger des Fonds getroffen, weil sie damit in ihren Handlungsmöglichkeiten gleichgestellt werden. Die gewählte Vorgehensweise diente insbesondere dem Schutz der Privatanleger und war damit für das auf das Anlegerinteresse verpflichtete Management der KAG eine zwingende Entscheidung.

Die anstehende Neubewertung der im grundbesitz-invest befindlichen Vermögenswerte durch vereidigte, öffentlich bestellte und unabhängige Gutachter ändert nichts an der hohen Qualität des zu Grunde liegenden Immobilenportfolios: Der Fonds weist eine Vermietungsquote von 90 Prozent auf und ist zu 35 Prozent außerhalb Deutschlands investiert. Die Deutsche Bank ist von der grundlegenden Werthaltigkeit des Immobilienportfolios weiterhin überzeugt. Die Renditeentwicklung der vergangenen Jahre ist Ausdruck dieser Qualität. So hat der Immobilienfonds auf zehn Jahre eine Rendite von 46 Prozent erreicht, in den vergangenen fünf Jahren erwirtschaftete der Fonds für seine Anleger 19 Prozent, in den letzten drei Jahren 7,5 Prozent. Darüber hinaus wird die geplante Ausschüttung mit einer Ausschüttungsrendite von 3,3 Prozent zum 11. Januar 2006 den Anlegern gutgeschrieben.

Vor dem Hintergrund der guten Wertentwicklung wird die Deutsche Bank diejenigen Privatanleger unkompliziert unterstützen, die in den vergangenen zwei Jahren Anteile am grundbesitz-invest erworben haben. Josef Ackermann, Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank: "Privatanlegern, die in der jüngeren Vergangenheit in den Fonds investiert haben und durch die bevorstehende Neubewertung nun ein mögliches Risiko einer Wertminderung haben, wollen wir schnell und unbürokratisch helfen und einen fairen Wertausgleich schaffen." Konkrete Maßnahmen können erst zu dem Zeitpunkt bekannt gegeben werden, wenn die Ergebnisse der Neubewertung der vereidigten, öffentlich bestellten und unabhängigen Gutachter vorliegen.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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